Mit Referaten und Präsentationen punkten



Für Viele ist es die schlimmste Art des Leistungsnachweises: vor versammeltem Seminar einen anschaulichen, überzeugenden Vortrag mit wissenschaftlichem Anspruch zu halten. Mit der richtigen Vorbereitung und Übung gibt es allerdings keinen Grund, übermäßig nervös zu sein oder gar Panik zu bekommen.

Damit das Publikum euch und eurer Präsentation gut folgen kann, solltet ihr langsam sprechen und die PowerPoint-Präsentation ansprechend gestalten. Um zu verhindern, dass die Zuhörer die Aufmerksamkeit verlieren und gelangweilt aus dem Fenster sehen, könnt ihr zwischendurch immer wieder Fragen stellen oder eine Diskussionsrunde starten. Außerdem macht der mäßige Einsatz von Medien (Videoclips, Bilder etc.) die Präsentation spannender und auch verständlicher.

Viele Referenten haben Angst davor, während dem Vortrag den roten Faden zu verlieren oder sich zu oft zu wiederholen. Diese Gefahr könnt ihr eindämmen, indem ihr euch kurze Stichpunkte auf kleine Karteikarten schreibt, anstatt das ganze Referat auf mehrere DIN-A4 Blätter abzudrucken. Das hilft euch frei zu sprechen und euch während des Vortrags nicht an das Skript zu klammern oder euch dahinter zu verstecken.

Bewahrt außerdem immer einen aufrechten und hüftbreiten Stand und sucht den Blickkontakt zu euren Zuhörern. Das gibt euch Sicherheit und macht vor den anderen den Eindruck, dass ihr von euch überzeugt seid. Das schafft enorme Glaubwürdigkeit.

Der perfekte Einstieg

Das Herzstück für euren Vortrag ist der Beginn. Habt ihr eure Zuhörer erst einmal auf eurer Seite, kann euch gar nicht mehr so viel passieren. Überlegt euch also eine möglichst spannende und besondere Hinführung zum Thema, vielleicht über einen anderen Themenkomplex, den man gar nicht mit dem Referatsthema in Verbindung gebracht hätte. Ihr könnt auch ein Video, ein Bild oder eine Karikatur als Einstieg verwenden. Dadurch wird die Atmosphäre im Kursraum aufgelockert und ihr habt die Möglichkeit, selbst das langweiligste Thema interessant aufzubereiten. Ein absolutes No-Go ist es, mit den Worten “Heute erzähle ich euch etwas über…” oder “Mein Thema lautet…” zu starten. Selbst wenn das Thema noch so spannend ist, mit solchen Sätzen entzieht ihr jeglichem Überraschungsmoment den Nährboden.

Außerdem ist es wichtig, dass ihr nicht gleich mit der Tür ins Haus fallt und irgendwelche komplizierten Sachverhalte, Zahlen oder Formeln in den Raum werft. Versetzt euch in die Lage eurer Zuhörer: Sie haben sich im “schlimmsten” Fall noch nie mit dem Thema auseinandergesetzt, geschweige denn etwas davon gehört. Ihr seid in diesem Fall der “Experte” und eure Aufgabe ist es, den Zuhörern eine Einführung zu geben und ihnen bestimmte Fakten und Sachverhalte anschaulich zu verdeutlichen.

Prüfungszeit ist doch eine wundervolle Zeit. 😉 Um die auch meistern zu können, gibt’s hier noch mehr Infos:

  • Effizient lernen: Mach Lernpausen und kenne deinen Lerntyp!
  • Zeit und Ort: So lernst du am besten
  • Der Tag der Prüfung
  • Wie schreibe ich eine Hausarbeit?
  • Do’s und Dont’s bei der PowerPoint-Präsentation

Erfolgreich und entspannt ein Referat halten

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