Studieren mit Kind – nicht einfach, aber machbar! StudiBlog


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Beim Thema Studieren und ein Kind bekommen, scheiden sich die Geister. Die einen meinen, das bringt niemand wirklich so unter einen Hut, dass beide Seiten, das Kind und das Studium, die nötige Aufmerksamkeit bekommen. Andere wiederrum sind der Überzeugung, dass es keine bessere Zeit als das Studium gäbe, um ein Kind zu bekommen. Hier gibt es jedoch nicht a oder b, sondern es bleibt letztendlich immer eine individuelle persönliche Entscheidung. Jeder kennt sich selbst, seine Schwächen und Stärken, am besten und kann deshalb auch nur selbst eine solche Entscheidung von großer Tragweite fällen.

Wer auf den Partner und die Familie zählen kann, ist im Vorteil

Klar im Vorteil sind diejenigen, die bereits während der Schwangerschaft voll auf ihren Partner und die Familie zählen können. So lässt sich das Studium und die Vorbereitung aufs Kind optimal miteinander kombinieren. Wenn das Kind geboren ist, kann die Mutter ihr Studium für ein Semester aussetzen, um voll und ganz für ihr Kind da zu sein. Das muss aber nicht sein, viele junge Frauen studieren trotz Säugling Vollzeit weiter. Wenn die Betreuung in der Familie geregelt ist, schafft das für die junge Mutter den nötigen Freiraum, auch kopfmäßig, um sich wieder ganz dem Studium zu widmen. Wer auf vertraute Personen bei der Betreuung von kleinen Kindern zurückgreifen kann, hat den Kopf wesentlich freier, um sich um wichtige Hausarbeiten und Semesterarbeiten zu kümmern.

Wer hier keine Familie oder einen Partner zur Unterstützung hat, kann auch ein sogenanntes Urlaubssemester antreten und für ein halbes Jahr das Studium ruhen lassen. Während dieser Zeit ist es ratsam, sich möglichst frühzeitig um einen Kitaplatz für das Kind zu kümmern. Idealerweise bieten einige Unis eigene Kinderbetreuungsplätze an. Am besten ist es auch hier, sich möglichst frühzeitig um einen Platz für das eigene Kind zu kümmern.

Doppelt stressig: studieren mit Kind

Wer trotz aller Hilfen und Unterstützung mit seinem Studium nicht mehr zurechtkommt und merkt, dass er sich immer mehr verzettelt, sollte professionelle Unterstützung annehmen. Hier bieten akademische Ghostwriter verschiedene Leistungen, wie beispielsweise statistische Auswertungen, Lektoratsarbeiten und Plagiatsprüfungen auch für Studenten an. Selbst akademische Schreibarbeiten gehören zum Portfolio. Wer eine Hausarbeit schreiben lassen möchte, kann sich beraten lassen und erhält ein individuelles Angebot. Ganz wichtig – die Probleme nicht verheimlichen, sondern im Gespräch mit dem Professor um Terminverlegung bitten.

Allen jungen Müttern sollte ganz klar sein, dass ein Kind neben dem Studium eine große Verantwortung bedeutet. Während die Studienfreunde ihre Freizeit genießen können, Partys feiern und sogar Auslandssemester absolvieren, bedeutet es für Studentinnen mit Kind diszipliniert zu agieren, damit die Doppelbelastung nicht zum Zusammenbruch führt.

Das liebe Geld ist immer ein Thema

Wie funktioniert ein Studium mit Kind und wenig Geld? Wenn es keine finanzielle Unterstützung vom Partner oder der Familie gibt, woher kommt dann das Geld für ein Studium mit Kind? Hier gibt es verschiedene Anlaufstellen, bei denen sich schwangere Studentinnen bereits im Vorfeld beraten lassen können:

Kinder kosten Geld. Wer sich das nicht vor Augen führt, hat wohl noch die rosarote Brille auf. Gerade Säuglinge verbrauchen jede Menge Windeln, wenn sie nicht gestillt werden, spezielles Milchpulver, Breie und immer wieder neue Kleidung. Denn die Kleinen wachsen so schnell aus ihren Sachen raus. Hier können Muttis viel Geld sparen, wenn sie Babysachen Second-Hand oder auf dem Flohmarkt kaufen. Oft sind die getragenen Sachen noch wie neu, denn auch der Erstbesitzer hat diese Kleidungsstücke nur wenige Wochen getragen, bevor sie diesem zu klein wurden.

Ein eingespieltes Team

Mutter und Kind sind nach der Studienzeit ein eingespieltes Team. So lassen sich auch potentielle Arbeitgeber davon überzeugen, dass die Betreuung des Kindes seit längerer Zeit geregelt ist. Wer mit Kind und dessen geregelter Unterbringung in den Job einsteigt, kann sich von Anfang an ganz auf die neuen Aufgaben konzentrieren und beim Arbeitgeber punkten. Dies ist ein echter Vorteil gegenüber Bewerberinnen, die erst im Job über die Familienplanung nachdenken.

Abschließend ist jedoch auszuführen, dass es stets die eigene Entscheidung bleiben sollte, ob sich junge Frauen für oder gegen ein Kind während des Studiums entscheiden. Jeder muss die Pros und Contras ehrlich mit sich selbst ausmachen und danach für sich entscheiden. Dabei helfen pro familia und andere Einrichtungen – doch die Entscheidung muss selbst verantwortet werden, sonst kann die Entscheidung später vielleicht bereut werden.

Bildquelle: pixabay.com / picjumbo_com

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