eine Spritztour mit dem Motorrad wird sehr heiß!


Sommer, Sonne, Sonnenschein… und leider auch 36°C. Und wir zwei Irre brechen an diesem Tag tatsächlich zur spontanen Motorradtour auf. Irre finden uns nur die Anderen, wir selbst finden strahlende Sommertage ziemlich perfekt zum Motorradfahren, notfalls auch bei 36°C. Das Fahren ist auch wirklich herrlich, die Visiere halb geöffnet weht es uns den Duft des Sommers direkt in die Nase. Mein Freund Nico voraus, ich auf meiner geliebten Suzi hinterher, alles wie immer. Wir lieben kurvige Strecken und kleine Nebenstraßen. Der Fahrtwind kühlt angenehm, die Hitze ist kaum zu spüren. Zumindest solange wir über Land fahren. In den Ortschaften, besonders wenn wir an Ampeln oder Kreuzungen stehen bleiben müssen, beginnt binnen Sekunden der Schweiß in der Kombi zu laufen. Und Kombi muss sein, einschließlich Handschuhen, auch bei 36°C. Wir lieben das Motorradfahren, aber unser Leben lieben wir mindestens genauso sehr. Aus Erfahrung schlau geworden hat mein Freund sein Topcase am Bike. Normalerweise nehmen wir es nur mit, wenn wir länger unterwegs sind und Gepäck haben. Heute ist es vollgefüllt mit großen Wasserflaschen. Ich hab meins nur im “Notfall” drauf, bei längeren Touren. Meine schöne kleine Suzi sieht scheiße aus mit dem Teil 😉

Egal, wir fahren schon eine ganze Weile, zwei kurze Trinkpausen haben wir schob eingelegt  und es wird Zeit für eine längere Mittagspause. Mein Freund und ich überlegen, ob wir in einem Restaurant eine Kleinigkeit essen wollen und entscheiden uns dagegen. Zu heiß und zu teuer. Der nächste Supermarkt ist unser Ziel, bei dem wir uns mit ein paar Kleinigkeiten versorgen. Aber direkt am Parkplatz macht so eine Mittagspause auch keinen Spaß. Also schmeißen wir alles in unser Topcase und starten wieder. Im nächsten Wäldchen wird ein Picknick gemacht.

Es dauert auch nicht lange, bis wir in einen schönen, großen und schattenspendenden Wald fahren. Manchmal brauchst du eben auch etwas Glück. Mein Freund biegt in einen schmalen Waldweg ein, ich hinterher. Ein super Platz für ein Picknick. Hat er gut gemacht, mein Tourguide.  Helm ab, Handschuhe weg und Jacken runter. So, jetzt gehts. Für ungefähr fünf Minuten. Dann beginnt der Schweiß wieder zu laufen. Wir holen unsere Einkäufe und zwei Wasserflaschen hervor und setzen uns auf unsere Jacken. Es ist heiß. Stiefel und Socken müssen weg, und weit weg vom Picknickplatz, das versteht sich von selbst. Nico hängt sein verschwitztes Shirt an einen Baum, schnappt sich die Schuhe und trägt sie in sichere Entfernung. Gut sieht er aus, wie er da oben ohne barfuß in seiner Bikerhose durch den Wald geht. Auch wenn Protektoren in der Hose der Figur nicht schmeicheln, mir gefällt er so. Sehr sogar.

Es ist heiß, wir wollen Abkühlung…

Nico kommt zurück und setzt sich neben mich. Ich weiß nicht, ob es dieser Anblick ist oder die Außentemperatur, aber mir wird es zu heiß. Ich überlege, ob ich auch mein Shirt ausziehen und im BH hier sitzen soll. Aber eigentlich ist es die warme Hose, die stört. Mist, wir haben keine kurzen Hosen dabei, wie doof ist das denn. Nico unterbricht meine Gedanken und meint, es täte ihm sehr leid, er hält das in der langen Hose nicht aus. Ob es mir etwas ausmachen würde, heute in Unterwäsche zu Mittag zu Essen. Nein, ganz im Gegenteil. Das Problem ist nur, je mehr er auszieht, desto heißer wird mir. Ich stehe auf und wasche mir Gesicht und Hände, ganz versehentlich spritze ich mit dem Wasser in seine Richtung. Das Wasser ist angenehm erfrischend. Duschen wäre jetzt fein, meint Nico. Oh ja, das wäre es. Ich habe eine Idee, ich halte die Wasserflasche hoch und lasse das Wasser langsam herauslaufen. “Dann komm doch unter die Dusche”, fordere ich ihn auf. Sofort ist er bei mir. Ob er immer in Unterwäsche duscht frage ich ihn und zwinkere ihm zu. Sekunden später steht er nackt vor mir und ich verteile das kühle Wasser auf seinem Körper. Zu meiner Abkühlung trägt das nicht gerade bei, und auch bei ihm scheint es nicht so richtig zu wirken. Viel zu schnell ist die Wasserflasche leer und er beschließt, dass jetzt ich geduscht werde. Das lasse ich mir nicht zweimal sagen. Und dann stehen wir und nackt gegenüber.

36°C – Es ist heiß, wir wollen es heißer…

Er dreht mich mit dem Rücken zu sich und beginnt, das Wasser auf meinem Körper zu verteilen. Im ersten Moment zucke ich leicht zusammen, als die ersten kalten Tropfen über meinen Rücken laufen. Seine freie Hand wandert über meine nackte Haut. Vom Rücken nach unten zu meinem Po und immer weiter nach vorne. Die Wasserflasche in seiner Hand vergisst er ganz. “He, duschen, nicht fummeln!”, beschwere ich mich lachend und strecke ihm gleichzeitig meinen Po entgegen. Platsch, klatscht ein großer Schwall kalten Wassers auf meinen Rücken. “So, genug geduscht.” Damit ist alles gesagt. Er lässt die Flasche fallen, umfasst mit beiden Händen meine Hüften und zieht mich nahe, ganz nahe an seinen nackten Körper…

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