Ein personenorientierter Lerntyp – So lernst du effizient


Ein personenorientierter Lerntyp lernt nicht gerne eigenständig. Du suchst dir lieber eine Bezugsperson, die du verantwortlich erklärst für die Wissensvermittlung. Der Lernerfolg ist in hohem Maße von der Sympathie zur jeweiligen Bezugsperson, in der Regel zum jeweiligen Dozenten, abhängig. Auch wenn du als personenorientierter Lerntyp um diese Tatsache weißt, kostet es dich große Anstrengung, bei unsympathischen Dozenten deine volle Leistungsfähigkeit zu entfalten. Oft bleibst du deswegen hinter deinen Möglichkeiten zurück. Ist dir der Dozent jedoch sympathisch, wächst du über dich hinaus. Wissen, das dir von einer sympathischen Person vermittelt wird, kannst du problemlos behalten. Besonders in mündlichen Prüfungen kannst du dann häufig glänzen.

Die folgenden Tipps sind bewusst plakativ formuliert, um die Stärken des personenorientierten Typs herauszuarbeiten.

Nutze deine Wahlmöglichkeiten

Im Gegensatz zur Schule hast du als Studierender, wenn auch in begrenztem Umfang, die Möglichkeit, deinen Stundenplan selber zu gestalten. Für personenorientierte Typen macht es durchaus Sinn, die Fächer nicht ausschließlich nach fachlichen Interessensgebieten zu belegen, sondern auch der Sympathie oder Antipathie zum dazugehörenden Dozenten eine Bedeutung zuzumessen. Manchmal hilft es auch, bestimmte Fächer um ein Semester vorzuziehen oder nach hinten zu schieben, beispielsweise wenn das Fach von zwei unterschiedlichen Dozenten im Wechsel angeboten wird.

Nutze mediales Lernen

Lässt sich ein dir unsympathischer Dozent nicht vermeiden, dann beschränke deine Anwesenheit wenn möglich auf ein Mindestmaß. Vermeide es, der Person des Dozenten große Bedeutung zuzumessen. Suche dir über YouTube geeignete Lernvideos oder kaufe sie dir notfalls, um den Dozenten als Bezugsgröße für deinen Lernerfolg zu umgehen. Virtuelle Personen oder Avatare kannst du problemlos als Bezugspersonen und damit als geeignete Wissensvermittler akzeptieren, wenn sie dir sympathisch erscheinen.

Halte dich von Lästereien fern

Gehe so unvoreingenommen wie möglich an die Sache heran. Halte dich bewusst von Menschen fern, die über Dozenten lästern. Je häufiger deine Ablehnung dem Dozenten gegenüber bestärkt wird, desto mehr verfestigt sie sich. Und je mehr sich dein negatives Bild vom Dozenten verfestigt, desto weniger akzeptierst du ihn als Wissensvermittler.

Lernen mit einer Bezugsperson

Scheidet der Dozent für dich als akzeptable Bezugsperson aus, suche dir Ersatz. Auch wenn du sonst ein sehr eigenständiger Mensch bist, hilft es dir als personenbezogener Lerntyp, eine vertrauenswürdige, sympathische Bezugsperson zur Wissensvermittlung an deiner Seite zu wissen. Nutze die Möglichkeit von Tutorien, Lerngruppen oder gegebenenfalls die Unterstützung eines Nachhilfelehrers um den unsympathischen Dozenten als Bezugsperson abzulösen.

Zwar hilft es dir, darüber Bescheid zu wissen, dass du als personenbezogener Lerntyp auf Sympathie und Antipathie zum Dozenten achten sollst, für deinen Lernerfolg und das Bestehen der Prüfung bist und bleibst letztendlich du alleine Verantwortlich.

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